- Details
- Geschrieben von Stefan Wagner
Am 25.03.2011 gab der Chor "Die Flämmchen" mit einer Besetzung von 27 Mädchen und 2 Jungen unter der Leitung von Vladimir Grunitschev ein Konzert im voll besetzten Bürgerhaus.Die Flämmchen, aus unserer russischen Partnerstadt Stupino, sind gerade für eine Woche zu Besuch. Klaus Beck vom Förderverein Stupino-Telgte eröffnete das Konzert. Durch den Abend führten Gregor Stewing und Irina Krasnova als Übersetzerin für die russischen Gäste. Der Chor eröffnete den Abend unter Klavierbegliergeleitung von Natalija Dubrenskaja mit einem Lied über den Frieden:"Wir müssen die Welt schützen". Es folgten Lieder über Heimatorte:"Moskaus Umgebungen sind schön", "Einfach Mädchen - einfach Junge",bei dem Julia Sapronova Solo sang und "Die Heimatorte".
Es folgte der "Frühlingsgruß" von Robert Schumann. Dann sang der Chor folgende Lieder über die Kindheit: "Das ist toll!", "Der fröhliche Wind", auch hier sang Julia ein Solo, und "Das ist einfach nicht wahr".
"Ist der Spatz zu Hause?" folgte als russisches Volkslied. Zwei Melodien von Peter Tschajkovskij "Ich liebe das Ballet" und "Neapolitanisches Lied" brachten den Saal zum Beben. Es erklangen nun das russische Volkslied "Ich verstecke das Gold", "Ta-ba-da-ba-da" von Mozart und der "Türkische Marsch" bei dem Nastya Karovina ein Trommelsolo spielte.
Zum Ausklang sang der Chor CLAP YO` HANDS von George Gershwin und das Konzertabschiedslied "Wir wünschen Ihnen viel Glück".
Am Ende riefen alle Zuschauer immer wieder nach Zugaben. Als die Sängerinnen und Sänger schließlich erschöpft von der Bühne gingen wies Gregor Stewing diejenigen die noch nicht genug gehört hatten auf das Konzert am Montag hin, auf dem auch der Hauptchor der Musikschule Telgte singt und die Junior-Big-Band spielt.
(Erstveröffentlichung: MerianMagazin)
- Details
- Geschrieben von Stefan Wagner
Big Band der städtischen Musikschule feierte mit über 300 Gästen ihren 20. Geburtstag
WN 21.02.2011
Telgte - Der Andrang war groß. Kurzerhand musste sogar der Bürgerhaussaal vergrößert werden, damit alle in den Raum passten. „Die Big Band ist den Telgtern ein Begriff“, freute sich Bandleader Dieter Kuhlmann. Wie vielen, das spiegelte sich in den Besucherzahlen wider. „Das sind mehr Gäste als wir erwartet haben.“ Mindestens 300 Zuschauer wollten am Samstag dabei sein, als das Ensemble der Musikschule sein Jubiläumskonzert gab. 20 Stücke präsentierte die über 20-köpfige Big Band zum 20-jährigen Bestehen. Dabei schöpfte sie aus den Vollen. Ein halbes Jahr Vorbereitungszeit für diesen Abend. Dafür präsentierten die Musiker einen Rundumschlag in der Musikgeschichte. Von Swing über Bossa Nova bis hin zu Rock-Jazz und Pop. So groß das Repertoire ist, so groß ist auch das Können der ambitionierten Telgter Musiker.
„Das größte Geschenk sind die vielen Zuschauer“, sagte Rainer Westermann, der als Moderator auf witzige und informative, keinesfalls aber langweilige Art durch den Abend führte.
Zahlreiche Klassiker und altbekannte Stücke spielte die Band, darunter „Girl from Ipanema“, „Cantaloupe Island“ oder „In the Mood“. Verschiedene Instrumentalisten überzeugten mit ihren Soli ebenso wie Sängerin Gabriele Giebel.
Von Sebastian Bickert
Wir danken der WN-Redaktion für die freundliche Erlaubnis.
- Details
- Geschrieben von Stefan Wagner
„It’s Time to Swing“: Jubiläumskonzert der Big Band zum 15-jährigen Bestehen
WN, 16.02.2011
Das Bürgerhaus wird am Samstag zu einem Jazzclub. Aus gutem Grund, denn die Big Band der Musikschule gibt an diesem Abend ab 20 Uhr ihr Jubiläumskonzert zu 15-jährigen Bestehen. Unter dem Motto „It´s Time to Swing“ wird das Ensemble Klassiker von Duke Ellington, Count Basie, Glenn Miller und anderen genauso spielen wie Arrangements des Bandleaders Dieter Kuhlmann.
„Kuhlmann bringt das breit gefächerte Repertoire der Big Band musikalisch auf den Punkt“, lobt Musikschulleiter Gregor Stewing. Entstanden ist die Big Band aus einer Combo, die damals unter der Leitung von Teddy Bittmann noch bei der VHS angesiedelt war.
Die Altersspanne unter den gut 20 Instrumentalisten reicht von 17 bis Anfang 70. „Manche Erwachsenen haben jahrelang nicht gespielt und sehen, dass es sich lohnt, wieder anzufangen“, sagt Kuhlmann.
Obwohl sie schon so lange existiert und auch mit Auftritten immer wieder von sich reden macht, hat die Big Band bisher noch nie ein ganzes Konzert komplett eigenständig bestritten. Die Besucher dürfen sich auf zwei Sets von jeweils rund einer Dreiviertelstunde Dauer freuen. Damit auch das Ambiente passt, wird der Saal des Bürgerhauses mit Bistrotischen und Deko auf Jazzclubatmosphäre getrimmt. Der Eintritt ist frei.
VON ROLAND GREIFE, TELGTE
Wir danken der WN-Redaktion für die freundliche Erlaubnis
- Details
- Geschrieben von Stefan Wagner
Junior-Big-Band bereitet Stupino-Reise vor
WN 05.02.2011
Mit gespannter Erwartung und großer Vorfreude blicken 34 junge Musikerinnen und Musiker den Osterferien entgegen. Gleich zu Beginn werden sie für eine Woche nach Stupino reisen. Damit wird zum dritten Mal eine Junior-Big-Band der Musikschule in die russische Partnerstadt fahren.
Und dabei soll möglichst nichts dem Zufall überlassen werden. Um für die anstehenden Auftritte gewappnet zu sein, schiebt das Ensemble unter der Leitung von Dieter Kuhlmann ein Probenwochenende ein, das am 12. und 13. Februar auf Haus Nottbeck in Oelde-Stromberg stattfindet. Darüber hinaus wollen sich die Schülerinnen und Schüler auch sprachlich das Notwendigste aneignen. Gemeinsam mit Irina Krasnova lernen sie daher im ganzen Februar vor den wöchentlichen Proben alltägliche russische Redewendungen. Am kommenden Mittwoch findet nach der Probe zudem eine Informationsveranstaltung zur Stupino-Fahrt statt.
Die Musikschule rechnet sich gute Chancen aus. für diese Reise einen öffentlichen Zuschuss zu bekommen. Die Stiftung „Deutsch-Russischer Jugendaustausch“ hat einen Antrag aus Telgte vorliegen und schon mal einem „vorzeitigen Maßnahmenbeginn“ zugestimmt.
Mit den Jugendlichen werden zehn Begleitpersonen nach Russland fahren. Schon vorher, nämlich vom 22. bis 29. März, kommt der Stupinoer Chor „Flämmchen“ nach Telgte. Klaus Beck, Vorsitzender des Fördervereins Stupino-Telgte, sieht beide Besuche als Einheit. Er hofft, schon in der nächsten Woche die Namen der Chormitglieder zu bekommen, sodass er sie dann auf die Familien der Telgter Musiker verteilen kann.
VON ROLAND GREIFE, TELGTE
Wir danken der WN-Redaktion für die freundliche Erlaubnis
- Details
- Geschrieben von Stefan Wagner
Telgte - Fidelio, der Förderverein der Musikschule, ist weiter im Aufwand. Aktuell gehören dem Verein 125 Mitglieder an. „Die intensive Unterstützung des Stupino-Projektes und die Werbung durch den Musikschulleiter bei Konzerten hat auch junge Familien dazu gebracht, einzutreten oder zumindest zu spenden“, betonte die Vorsitzende Gerlinde Rau.
Gleich eine ganze Reihe von Anschaffungen und Projekten konnte der Förderverein finanziell unterstützen. Dazu zählt der Ankauf von Instrumenten sowie Lehr- und Lernmitteln. Außerdem wurden vier Stipendien vergeben. Da die Nachfrage in diesem Bereich aber geringer gewesen sei, habe mehr Geld in Noten und Instrumente investiert werden können.
„Uns ist außerdem wichtig, dass sich die Arbeit der Musikschule auch in unserem Haus der Musik widerspiegelt“, betonte Gerlinde Rau. Daher wurden dort Fotos aufgehängt, die von der musikalischen Arbeit der einzelnen Gruppen zeugen.
Etwas schwierig habe sich die Pflege der Außenanlagen des Hauses der Musik gestaltet. Dazu hatte sich Fidelio 2002 gegenüber der Stadt bereit erklärt. „Das Rasenmähen nimmt nach wie vor viel Zeit in Anspruch, was durch den Vorstand auf Dauer noch so regelmäßig abzudecken ist“, so die Vorsitzende. Zum einen hat der Verein Gespräche mit der Stadt geführt, zum anderen kann für das kommende Jahr wahrscheinlich ein Pensionär gewonnen werden, der die Aufgaben übernimmt.
Deutliche Worte sprach die Vorsitzende mit Blick auf die Musikschulgebühren. „Wir freuen uns sehr, dass diese 2010 konstant geblieben sind. Wir bedauern aber umso mehr, dass die Kürzung des Zuschusses für die Musikschule in 2011 nicht zurückgenommen wurde.“ Als Maxime gab sie aus: „Es bleibt noch viel zu tun, damit die Musikschule finanziell gut ausgestattet bleibt oder wieder besser ausgestattet wird. Denn dann könnte sie noch mehr Kinder, Jugendlichen und Familien erreichen.“
Weitgehend in alter Besetzung blieb der Vorstand bei den Wahlen. Gerlinde Rau, Paul Winter und Stefan Wagner wurden bestätigt. Lisa Schwarzkopf ist neue Jugendbeisitzerin. Ziel des Vorstandes ist es außerdem, eine Beisitzerin aus Westbevern zu finden, das sei bislang aber noch nicht gelungen.
Ein lockerer Gedankenaustausch zu Herausforderungen der Zukunft, etwa aus finanziellen oder demografischer Sicht, schloss sich an.
VON ANDREAS GROSSE HÜTTMANN, TELGTE
Das Foto zeigt Gerlinde Rau, Paul Winter, Lisa Schwarzkopf und Stefan Wagner. (v.l.)
Wir danken der WN-Redaktion für die freundliche Erlaubnis.